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Das Förderkonzept
I Grundlagen schaffen- Beobachtungskompetenz stärken
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II Mit Vielfalt umgehen – Stärken stärken, Schwächen abbauen
- Förderung besonderer Begabungen:
- Methodenkompetenz:
- Differenzierte Beurteilungsbögen nach KA mit Förderempfehlungen
- Individuelle Förderempfehlungen zu den Zeugnissen
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III Übergänge und Lernbiographien
bruchlos gestalten
- Projektwoche für die Klasse 5
- Projekt Soziales Lernen
- Erprobungsstufenkonferenzen mit GS
- Berufsorientierende Maßnahmen
- Praktikum
- Betriebserkundungen
- Berufemarkt
- BIZ
- Berufsberatung durch Agentur für Arbeit
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IV Wirksamkeit prüfen –
Förderung über Strukturen sichern
- Wettbewerbe
- Befragungen
- Statistiken
- Ermittlung der Wiederholerquoten
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Übersicht: Förderkonzept der Realschule Bad Lippspringe
Warum fördern? – Auftrag zur individuellen Förderung
Jede Schule übernimmt mit der Aufnahme eines Kindes auch ein Stück Verantwortung für den Bildungserfolg dieses Menschen.
Bildung ist in unserer modernen Gesellschaft die Schlüsselqualifikation schlechthin, das eigene Leben erfolgreich und selbstbestimmt zu meistern. Schülerinnen und Schülerinnen bilden keine homogene Lerngruppe, in der alle die gleichen Voraussetzungen haben.
Die Realschule Bad Lippspringe hat daher den Auftrag, für alle unsere Schülerinnen und Schüler gleiche Chancen zu schaffen, um Bildungsbenachteiligungen, die aus Herkunft, Elternhaus, Sozialisation und Begabung herrühren können, zu beseitigen.
Das neue Schulgesetz stellt dies ganz deutlich heraus: „Die Schule hat den Unterricht nach dem neuen Schulgesetz so zu gestalten und Schüler so zu fördern, dass die Versetzung der Regelfall ist.“
Weiter heißt es dort:
- § 1 Abs. 1: „Jeder junge Mensch hat … ein Recht auf schulische Bildung, Erziehung und individuelle Förderung.“
- § 2 Abs. 8: „Drohendem Leistungsversagen und anderen Beeinträchtigungen von Schülerinnen und Schülern begegnet die Schule unter
- frühzeitiger Einbeziehung der Eltern mit vorbeugenden Maßnahmen.“
- § 2 Abs. 11: „Besonders begabte Schülerinnen und Schüler werden durch Beratung und ergänzende Bildungsangebote in ihrer Entwicklung gefördert.“ (vgl. http://www.schulministerium.nrw.de/Chancen/index.html)
Das beinhaltet die Aufforderung an alle am Bildungsprozess Beteiligten umzudenken:
Lehrerinnen und Lehrer
Die Schwerpunkte der Fachkonferenzen verlagern sich von
organisatorischen Absprachen auf pädagogisch-
inhaltliche Fragestellungen.
Daraus ergibt sich langfristig auch eine veränderte Lehrerrolle. In Zukunft soll mehr der einzelne Lernende und weniger die gesamte Lerngruppe in den Fokus genommen werden.
Schülerinnen und Schüler
Der Auftrag für die Schülerinnen und Schüler besteht darin, die schulischen Angebote anzunehmen und bereitwillig zu nutzen, denn Förderung kann nur gelingen, wenn beide Seiten sich auf die Sache einlassen. Damit verbunden ist der persönliche Einsatz der Lernenden an vereinbarten Zielen zu arbeiten
Eltern und Erziehungsberechtigte
Auch den Eltern und Erziehungsberechtigten kommt im Prozess des Förderns eine wichtige Rolle zu. (vgl. § 2, Abs. 8) Sie sorgen nicht nur für die entsprechende lernförderliche Atmosphäre zu Hause, sondern sie sollen ihre Kinder auch unterstützen und ermutigen, die Fördermaßnahmen engagiert in Angriff zu nehmen und bei möglichen Fehlschlägen nicht aufzugeben.
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